Zu der Arbeit


Ich sehe in meiner Malerei keine Forderung einer konkreten Aussage, sondern einen Weg,mögliche Fragestellungen zu formulieren.Die Formsuche- und Findung und die damit einhergehenden gedanklichen Formulierungen, sind eng mit meiner näheren, alltäglichen Umgebung verknüpft. Mir bekannte Menschen und Orte fügen sich in Gedankenbildern zusammen. Das Erlebte wirdzur Erinnerung und manifestiert sich als Ausgangspunkt meiner Arbeit.Das Medium der Malerei gibt mir die Möglichkeit auszuloten, wie weit ich meine Bildwelt und deren innere Logik ausweiten kann, ohne dass ich den Bezugspunkt zu meinen ursprünglichen Fragestellungen verliere.Die Bildsprache nimmt hierbei keine erklärende Position ein, sie dient dem Betrachter als Projektionsfläche für seine eigene Interpretation. Die Auseinandersetzung mit dem Bildraum und seiner Komposition und die Korrespondenz zwischen Linie, Fläche und Farbigkeit, erlaubt es mir, mich von einem bloßen abbildhaften Charakter zu entfernen